Februar – März 2021 | KamerunEine erschütternde Entdeckung und eine sofortige ReaktionIm Februar 2021, während eines Aufenthalts in Kamerun zur Betreuung der Projekte des Vereins, kam die Vorsitzende des Verwaltungsrats und Gründerin von Hand on Heart e.V., Frau Nelly Mbaho, zufällig am Lepra-Behandlungszentrum „Léproserie de la Dibamba – Erzdiözese Douala“ vorbei.Tief erschüttert stellte sie fest, dass Lepra noch immer eine so präsente Realität ist. Sie reagierte sofort und sprach mit der zuständigen Pflegekraft vor Ort. Dabei erfuhr sie, dass die Patienten nicht selbst einkaufen gehen können, da die umliegende Bevölkerung aus Angst vor Ansteckung Abstand hält. Die Bewohner des Zentrums sind daher vollständig auf die Einrichtung angewiesen – sowohl für ihre medizinische Versorgung als auch für ihre Ernährung, wobei die Behandlungen wöchentlich erfolgen.Prekäre Lebensbedingungen für Patienten und ehemalige ErkrankteNeben den im Zentrum untergebrachten Patienten dürfen auch die ehemals Erkrankten, die zwar geheilt, aber weiterhin ausgegrenzt sind, jeden Samstag ihre Lebensmittelrationen abholen. Diese Realität zeigt eine anhaltende Situation großer Armut und sozialer Isolation.Angesichts dieser Situation kehrte Frau Nelly Mbaho sofort mit Lebensmittelspenden zurück, die sie im Namen von Hand on Heart e.V. persönlich an jeden Patienten übergab. Diese spontane Handlung markierte den Beginn eines langfristigen Engagements des Vereins für das Lepra-Zentrum in Dibamba.Ein langfristiges EngagementEs wurde schnell deutlich, dass es für Hand on Heart e.V. selbstverständlich war, das Lepra-Zentrum von Dibamba in seine zukünftigen Projekte aufzunehmen und regelmäßig zu unterstützen.So starteten im März 2021 die Mitglieder des Vereins, Isabelle Grandmontagne und Gerd Christoph, von Deutschland aus eine Soforthilfekampagne. Mehrere humanitäre Pakete …








